Toxoplasma Gondii

Verstehen, Erkennen, Ausleiten

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Fachartikel beschäftigen wir uns in bekannt wissenschaftlicher, evidenzbasierter und holistischer Weise mit dem Mikroparasiten Toxoplasma Gondii.

 

Toxoplasma Gondii – Faktencheck:

  • Laut Statistik des Robert Koch-Instituts sind 60% der deutschsprachigen Bevölkerung mit Toxoplasma Gondii infiziert [1].
  • Der Parasit kann das Gehirn befallen und dort Verhaltensveränderungen auslösen [2].
  • Toxoplasma Gondii kann Erkrankungen, wie Toxoplasmose, Depressionen, Schizophrenie oder Psychose auslösen [3].
  • Forscher wie Prof. Dr. Jaroslav Flegr bringen den Gehirnparasiten mit Charaktereigenschaften wie Neid, Misstrauen oder Introvertiertheit in Verbindung [4].
  • Studien zeigen, dass ein Befall mit dem Einzeller zu einer Erhöhung des Cortisolspiegels führen kann, was innere Unruhe, Nervosität und chronischem Stress auszulösen vermag [5].
  • Eine aktuelle Studie der TU Dortmund wies nach, dass die Gedächtnisleistung von mit Toxoplasma Gondii infizierten Menschen um bis zu 30% abnehmen kann [6].
Toxoplasma Gondii unter dem Rasterelektronenmikroskop

In diesem Artikel klären wir folgende Fragen:

  • Gibt es einen zuverlässigen Test, um den Toxoplasma Gondii zu diagnostizieren?
  • Wie findet die Übertragung auf den Menschen statt?
  • Welche Symptome können bei einem Befall mit Toxoplasma Gondii auftreten?
  • Wie sieht eine durch den Parasiten induzierte Verhaltensveränderung aus?
  • Toxoplasma Gondii in der Schwangerschaft – gefährlich oder harmlos?
  • Welche Möglichkeiten zur Behandlung stehen zur Verfügung?


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Der Test

Der gemeinnützige Schweizer Verein Parasitenfrei hat von Medizinern in Zusammenarbeit mit Programmierern einen kostenlosen Online-Test entwickeln lassen. Durch diesen kann sich von zuhause aus eine Experteneinschätzung darüber eingeholt werden, ob ein aktiver Befall mit Toxoplasma Gondii vorliegt.

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Auch per Labordiagnostik kann versucht werden, den Mikroparasiten nachzuweisen. Meist wird dazu ein Antikörpernachweis erhoben. Dieser Test ist jedoch recht fehleranfällig, da die Antikörper IgG und IgM auch physiologisch vermehrt oder vermindert im Serum vorkommen können und die Ergebnisse somit oft keine Signifikanz aufweisen [8]. Die Kosten für den Toxoplasma Gondii-Test liegen zwischen 15 und 25 Euro. Die Abnahme von venösem Blut durch einen Arzt ist notwendig [9].

Verhaltensveränderung

Erst seit einigen Jahren ist bekannt, dass der Mikroparasit Toxoplasma Gondii nicht nur eine Relevanz für Schwangere aufweist, sondern für sämtliche Menschen, da er in der Lage ist, das Verhalten maßgeblich zu verändern [10].

Dieser mikroskopisch kleine Parasit ist in der Lage das Verhalten eines Menschen grundlegend zu verändern

Wie macht er das?

Das menschliche Verhalten ist entscheidend von dem Hormoncocktail im Blut abhängig [11]. Der Endokrinologe Martin Wabitsch von der Universitätsklinik Ulm sagt dazu [12]:

«Hormone sind der Schlüssel unseres Verhaltens und unserer Persönlichkeit.»

Die Menge an Cortisol, welches unter Stress ausgeschüttet wird, entscheidet beispielsweise darüber, ob jemand eher ängstlich oder mutig agiert [14]. Oxytocin kann gleichzeitig vertrauensselig und schadenfroh machen [15]. Ein Mangel an Dopamin kann dazu führen, dass unser Gefühl Glück zu empfinden nicht ausgeprägt ist. Und ohne Dopamin gäbe es weder Kriminalität, noch Übergewicht [16].

Heute wissen wir, dass der Toxoplasma Gondii massive Einwirkungen auf das Hormonsystem[17] und dadurch auch auf unser Verhalten ausübt.

Kokain verändert den Dopaminspiegel. Dadurch verändert sich der Charakter des Menschen temporär. Auch der Toxoplasma Gondii manipuliert Dopamin und nimmt damit Einfluss auf den Charakter des Menschen.


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Wichtige Information

Der Toxoplasma Gondii kann in im Menschen in aktiver und inaktiver Form vorkommen. Nur aktiviert hat er einen Einfluss auf das Verhalten. Es ist möglich, dass der Parasit [18]:

  • Bereits kurz nach der Infektion aktiv ist
  • Sich zu einem beliebigen Zeitpunkt ad hoc aktiviert
  • Jederzeit vom aktiven in den inaktiven Zustand wechselt

Wie genau sieht diese Verhaltensveränderung aus?

Ein aktiver Befall kann also durch die Beeinflussung von Hormonen mit einer Verhaltensveränderung einhergehen. Dieses parasitär veränderte Verhalten kann [19]:

  • Bereits seit der Geburt bestehen (Übertragung im Mutterleib)
  • Sich plötzlich zeigen (Aktivierung des Parasiten bei vorhandener Infektion oder Ansteckung und sofortige Aktivierung)
  • Wechselhaft sein (Aktivierung/Inaktivierung im Wechsel innerhalb eines bestimmten Zeitraums)
Das Verhalten kann unter dem Einfluss des Toxoplasma Gondii wechselhaft sein

Ob und welche Verhaltensveränderungen bei einem Infizierten auftreten, variiert stark. Manche Menschen werden beispielsweise introvertierter und andere risikofreudiger [20]. Es ist noch nicht ansatzweise geklärt, ob es reiner Zufall ist, welche Verhaltensveränderungen induziert werden oder ob eine Logik dahinter existiert.

Mögliche Verhaltensmuster unter dem Einfluss des Toxoplasma Gondii sind [21]:

  • Veränderung des Charakters („Ich erkenne dich nicht mehr wieder“)
  • Erhöhte Risikofreudigkeit
  • Untreue
  • Stimmungsschwankungen, schlechte Laune
  • Reizbarkeit, Wut, Aggression
  • Ängstlichkeit
  • Lethargie, Introvertiertheit
  • Verantwortungslosigkeit
  • Misstrauen
  • Neid
  • Langsamkeit, verlängerte Reaktionszeit („schwer von Begriff“ sein)

Achtung!

Eine Verhaltensveränderung stellt nur ein mögliches Symptom von vielen dar. Wenn kein andersartiges Verhalten vorliegt, können sich dennoch andere Beschwerdebilder zeigen. Mehr dazu in unserem Absatz „Toxoplasma Gondii – die Symptome“.

Übertragung auf den Menschen

Es sind folgende Übertragungswege vom Toxoplasma Gondii auf den Menschen bekannt:

1. Über Gartenarbeit

Der T.G. lebt in einem bestimmten Entwicklungsstadium (Sporulierte Oozysten) im Erdreich. Dorthin gelangt er beispielsweise über älteren Kot von Katzen oder Mäusen und überdauert bis zu 5 Jahre. Die orale Aufnahme kleinster Mengen kontaminierter Erde reicht für eine Übertragung bereits aus [22].

Hinweis

Eine Ansteckung mit Toxoplasma Gondii (egal über welche Quelle) verläuft in aller Regel stumm [23], das heißt ohne das Auftreten von direkten Symptomen. Oftmals zeigt sich eine Infektion erst Jahre später, beispielsweise in einer Verhaltensveränderung oder einer Depression [24].

2. Über die Aufnahme von kontaminiertem Fleisch

Durch den Verzehr des Fleisches infizierter Tiere kann der Toxoplasma Gondii auf den Menschen übertragen werden. Eine Frostung (mindestens -21°C) oder Erhitzen (mindestens 50°C Kerntemperatur) für mindestens 20 Minuten tötet den Erreger ab [25].

3. Über Leitungswasser

Wenn sich der Erreger in der Erde befindet, ist es unvermeidbar, dass er auch ins Grundwasser gelangt [26]. Einzellige Mikroben werden von den Wasserwerken nicht flächendeckend abgetötet [27]. So gelangt das kontaminierte Trinkwasser in die Haushalte.

Hinweis

Leitungswasser wird gemäß Trinkwasserverordnung nicht(!) auf Mikroben untersucht [28]. Daher gibt es keine Daten dazu, in welchen Regionen das Trinkwasser mit dem Toxoplasma Gondii kontaminiert ist. Fakt ist, dass Leitungswasser grundsätzlich Parasiten enthält. Mehr Informationen und Nachweise dazu können hier bezogen werden.

4. Transplazentare Übertragung im Mutterleib

Bei einem Toxoplasma-Infekt der Mutter ist eine Übertragung des Erregers in utero auf das Kind möglich [29]. Psychische Erkrankungen bei Kindern, z.B. „ADHS“, können als Ursache eine Infektion mit Toxoplasma Gondii haben [30].

5. Über den Kontakt zu Katzen oder Katzenkot

Mäuse stecken sich über kontaminiertes Erdreich mit dem einzelligen Parasiten an. Für den Toxoplasma Gondii beginnt nun eine Reise von der Maus bis ins menschliche Gehirn [31]:

Hinweis

Dr. Jaroslaw Flegr weist darauf hin, dass seinen Forschungen zur Folge alle Menschen, die in ihrem Leben engeren Kontakt zu Katzen hatten, mit dem Toxoplasma Gondii infiziert sind [32].

Der Lebenszyklus (life cycle) [33]

Der einzellige Parasit dringt in das Gehirn der Maus vor und verändert dort das Verhalten des Nagetiers maßgeblich. Durch Zystenbildung senkt er das Risikoempfinden. Außerdem beeinflusst der Parasit den Dopaminhaushalt der Maus, wodurch sie ihre angeborene Angst vor Katzen verliert. Durch Veränderungen des olfaktorischen Hirnnervs beginnt die Maus zudem, sich zu Katzenurin hingezogen zu fühlen.

Durch den Einfluss des Toxoplasma Gondii verliert die Maus ihre Angst vor der Katze

Es passiert, was passieren muss: Die Maus wird von der Katze gefressen und somit ist diese mit dem Toxoplasma Gondii infiziert. Über den Kontakt mit Katzen, bzw. deren Ausscheidungen, steckt sich schließlich der Mensch an.

Im menschlichen Blutkreislauf angekommen, übernimmt der Parasit eine Immunzelle und steuert sie in Richtung des Gehirns. Die Blut-Hirn-Schranke lässt die Immunzelle passieren und der Parasit hat es dadurch geschafft, ungehindert in das Gehirn des Menschen zu gelangen. Er verbreitet sich im Neocortex („Steuereinheit“ des Menschen) und hat aus dieser Position heraus vielfältigste Manipulationsmöglichkeiten.

Über die Ausschüttung von Kalziummolekülen, gibt der Toxoplasma Gondii der Immunzelle Befehle, wie sie sich zu verhalten hat. [34]

Der Molekularbiologe Prof. Antonio Barragan hat den Vorgang, wie der Toxoplasma Gondii eine Immunzelle nutzt, um ins Hirn des Menschen zu gelangen, mithilfe modernster Technik sichtbar gemacht:

Information

Die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor pathogenen Erregern, wie Parasiten. Diese können die Schranke nicht passieren. Bis zum Jahre 2012 war völlig unklar, wie der Toxoplasma Gondii es schafft, die Schranke zu überwinden, um zu Manipulationszwecken ins Gehirn des Wirtes vorzudringen. Eine Forschungsgruppe des Francis Crick Institus, London, konnte den Weg des Parasiten ins Gehirn als erste Forschungsgruppe weltweit anhand von bildgebenden Verfahren visualisieren. Die Mikroparasiten übernehmen Immunzellen, um sich vor der Blut-Hirn-Schranke zu verbergen. Sie nutzen praktisch ein „Trojanisches Pferd“ [33].

Das Francis Crick Institut, London, konnte den Weg des Toxoplasma Gondii ins Gehirn erstmals mit modernen Bildgebungsverfahren visualisieren

Die Behandlung

Zur Behandlung des Toxoplasma Gondii empfehlen wir eine ganzheitliche Parasitenkur.

Hinweis

Bei der Auswahl der Kur muss darauf geachtet werden, dass das Programm die Entfernung des einzelligen Parasiten einschließt.

Die Einnahme einzelner Mittel (wie syrische Steppenraute oder kolloidales Silber) war unseren Studien nach nicht erfolgreich. Nach 6-wöchiger Einnahme war keiner unserer Probanden frei von Gehirnparasiten.

Die Erfolgsquote einer auf Gehirnparasiten ausgelegten Parasitenkur lag dagegen bei 94%.

Weitere Informationen dazu haben wir in unserem großen Parasitenkur-Guide zusammengefasst.

Medikamente, wie Spiramycin, Pyrimethamin, Sulfadiazin, Clindamycin oder Atovaquone sind unserer Erfahrung nach unwirksam, da sich der Toxoplasma in Zysten im Gehirn vor Arzneimitteln schützt [34].

Eine geeignete Parasitenkur hilft dem Körper stattdessen, sich selbst in die Lage zu versetzen, den Toxoplasma Gondii auszuleiten. Wie bei Toni:

Das Abtöten des Toxoplasma Gondii gelingt in vielen Fällen mithilfe einer Parasitenkur. Ein Erfahrungsbericht ist in diesem Video zu sehen.

Achtung!

Von der Einnahme von MMS gegen den Toxoplasma Gondii raten wir dringend ab. Zum einen hat das Mittel unserer Erfahrung nach keinen Nutzen gegen Gehirnparasiten, zum anderen kann es den Körper mitunter schädigen. Wir sind durchaus offen für jede Art von alternativer Medizin und befürworten diese. Jedoch hat unsere umfangreiche Forschung gezeigt, dass MMS auch gesunde Zellen oxidieren lässt und dadurch teilweise unwiderrufliche Schäden im Körper hervorgerufen werden können [35].

Vor der Einnahme der Mittel MMS und CDL raten wir dringend ab

Eine medikamentöse Therapie wird in der Regel für 6 – 12 Monate verabreicht. In dieser Zeit kommt es nicht selten zu andauernden Nebenwirkungen [36], wie:

  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Fieber
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Hautirritationen
  • Entzündungen am und im Körper

In selteneren Fällen, kann es darüber hinaus zu folgenden Nebenwirkungen kommen [37]:

  • Leberschäden
  • Störungen der Gallentätigkeit
  • Darmentzündungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Allergische Reaktionen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Mykose (Pilzinfektion des Körpers)

Die Symptome

In der Regel macht sich eine Ansteckung zunächst nicht bemerkbar. Ein aktiver Toxoplasma Gondii wird unspezifische Symptome hervorrufen, wie [38]:

  • Verhaltensauffälligkeiten
    Dazu mehr in unserem Absatz „Verhaltensveränderungen in diesem Artikel.
  • Stimmungsschwankungen
  • Antriebslosigkeit
  • Depressive Verstimmung, Niedergeschlagenheit
  • Innere Unruhe
  • Gefühl der Unzufriedenheit
  • Nervosität
  • Aggressivität / Reizbarkeit
  • Angstzustände / Panikattacken
  • Nebel im Kopf / sich wie „in Watte gepackt“ fühlen
  • Lethargie
  • Gefühllosigkeit / Emotionslosigkeit
  • Schlechtes Gedächtnis
  • Geringe Aufmerksamkeitsspanne
  • Niedriger Sexualtrieb / erhöhter Sexualtrieb
  • Sich nicht als „Herr seiner Selbst“ fühlen / Gefühl der Fremdsteuerung


Parasiten: Gedankenkontrolle beim Menschen –
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Krankheiten durch Toxoplasma Gondii:

Der Gehirnparasit kann neben der Toxoplasmose weitere Erkrankungen auslösen, wie [39]:

  • Schizophrenie
  • Depressionen
  • Bipolare Störung / manische Depression
  • Psychose
  • ADS / ADHS
  • Zwangsstörungen
  • Burnout-Syndrom
  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Suchterkrankungen


Depressionen: Parasiten unbemerkte Auslöser –
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Gefahr in der Schwangerschaft

Wenn der Toxoplasma Gondii in der Schwangerschaft eine Toxoplasmose auslöst, kann dies für das Ungeborene gefährlich sein. Eine Toxoplasmose kann der T.G. nur innerhalb von sechs Wochen nach der Infektion bewirken [40].

Daher sollte in einem Zeitraum von mindestens 6 Wochen vor der Schwangerschaft auf folgendes geachtet werden [41]:

  • Kein rohes Fleisch verzehren (vor allem kein Schwein, Wild, Lamm und Ziege)
  • Kontakt zu Katzen oder deren Ausscheidungen vermeiden
  • Auf Gartenarbeit verzichten
  • Kein Leitungswasser trinken

Weitere Informationen zur Übertragung des Toxoplasma Gondii auf den Menschen können hier nachgelesen werden.

Hinweis

Die Toxoplasmose verläuft in der Regel symptomfrei. Eine Ansteckung wird also nicht bemerkt. Eine direkte Gefahr für das Kind besteht nur in den ersten 6 Wochen nach der Infektion mit dem Toxoplasma Gondii. Dennoch empfehlen wir die Ausleitung des Parasiten vor Beginn der Schwangerschaft, da dieser auf das ungeborene Kind übergehen kann. Bereits 60% der deutschsprachigen Bevölkerung ist mit dem Toxoplasma-Parasiten infiziert. Dass die werdende Mutter Trägerin des Toxoplasma Gondii ist liegt also nahe, vor allem wenn die Frau bei sich die hier aufgeführten Symptome eines Befalls feststellt. Das Mittel der Wahl zur Ausleitung des T.G. ist eine Parasitenkur.

Mögliche Komplikationen in der Schwangerschaft

Eine frische Toxoplasma-Infektion kann schwere Komplikationen und Missbildungen des Fötus in der Schwangerschaft verursachen, wie [42]:

  • Fehlgeburt
  • Augenentzündungen des Babys
  • Hydrocephalus („Wasserkopf“)
  • Verkalkung der Hirngefäße des Babys
  • Pränatale Schäden an Leber und Milz
Der angeborene Hydrocephalus ist eine Schädelvergrößerung des Fötus durch Wasseransammlungen im Liquor-Raum des Gehirns.

Das Toxoplasma Gondii-FAQ: Kurze Frage, kurze Antwort

Die Fragen zu Toxoplasma Gondii werden von unserem Vereinsmitglied und Toxoplasma-Experten Waldemar Masur beantwortet.

Der Toxoplasma gondii unterscheidet sich je nach Stadium sowohl in der Form als auch in der Größe. Die Zellen infektiösen Form sind bogenförmig und erreichen Größen von zwei bis fünf Mikrometern. Die Oozysten messen bis zu 11 Mikrometer, die Gewebszysten bis zu 300 Mikrometer. Es bilden sich zwei verschiedene Populationen von Sporozoiten, die Tachyzoiten und Bradyzoiten. Strukturell unterscheiden sich diese beiden Formen nicht.

Ja. Durch moderne bildgebende Verfahren ist es möglich den Mikroparasiten sichtbar zu machen. Hier sehen Sie zwei Bilder:

Durchaus. Ich freue mich, dass dieses Thema auch in den Leitmedien präsent ist und mehr Menschen zu der Erkenntnis kommen, dass eine Parasitenkur die wichtigste Gesundheitsentscheidung im 21. Jahrhundert darstellt.

Größtenteils schon. Allerdings haben wir große Hoffnung in seine Aussage gesetzt, dass man den T.G. mit syrischer Steppenraute und „Freudemeditation“ ausleiten könne. In unseren Studien hat dies nicht funktioniert.

Ja, der Hund hat spielt als Zoonose eine Rolle. Das Tier kann kontaminierten Katzenkot fressen und sich damit infizieren. Ein Hund bekommt nach einer Infektion keine Symptome, scheidet den allerdings Oozysten mit dem Kot aus. Der Mensch kann sich peroral infizieren. Auch durch das Wälzen in Katzenkot kann das Fell des Hundes mit Oozysten kontaminiert werden. Nach 2 – 4 Tagen in der Umwelt werden die Oozysten infektiös und können auf peroralem Wege zur Infektion von Menschen oder anderen Warmblütern führen.

2 Bemerkungen

  1. Rabea

    11.04.2020 beim 10:21 pm

    Ich versuche mich seit Jahren vom Toxoplasma Gondii zu heilen. Ich habe es schon mit Homöopathie, mit Antibiotika und mit MMS versucht, aber keinen Erfolg gehabt.

    Jetzt versuche ich den Toxoplasma Gondii mit einer Parasitenkur zu behandeln. Ich bin gespannt, was sich tut 🙂

    Antworten
    • Anne Lenzen

      24.05.2020 beim 10:35 am

      Und hast du schon Erfolge gehabt?

      Antworten

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