21.04.2020

Medikamente gegen Parasiten

Liebe Leserin,
lieber Leser,

wenn Sie unsere Hauptseite bereits gelesen haben, dann wissen Sie, dass die Ausleitung von Parasiten zu den wichtigsten Gesundheitsentscheidungen im Leben eines Menschen gehören kann.

Natürlich möchte jeder Betroffene die Parasiten möglichst einfach und schnell loswerden. Da liegt der Gedanke nah, Medikamente gegen Parasiten einzunehmen. Diese sollten doch zu einer schnellen Reinigung des Körpers führen?!

Vorweg: Dem ist nicht so. Es gibt einige Gründe, die gegen die Einnahme von Medikamenten gegen Parasiten sprechen.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen nicht nur, warum Antihelminthika (Wurmmittel) unserer Forschung nach unwirksam sind, sondern klären auch über natürliche Alternativen auf.

Medikamente wirken nur gegen bestimmte Parasitenarten

Wurmmittel wirken nur spezifisch auf einige wenige Parasitenarten. Beispielsweise wirkt Albendazol gegen den Schweinebandwurm oder Pyrvinium gegen Madenwürmer.

Dabei können den Menschen bis zu 250 verschiedene Parasitengattungen bevölkern. Gegen viele Parasiten, wie den Toxoplasma Gondii oder den Seilwurm (zwei häufig diagnostizierte Parasiten im Menschen) existieren noch gar keine Medikamente.

Seilwurm: Laut Prof. Alexander Volinski ist die Mehrzahl der Menschen befallen. Doch Medikamente sind wirkungslos.

Parasiten schützen sich im Biofilm vor Medikamenten

Parasiten schützen sich sowie ihre Eier und Larven im so genannten Biofilm vor medikamentösen Einflüssen.

Wenn die Behandlung mit dem Wurmmittel abgeschlossen ist, bricht der Befall erneut aus, da die Parasiten im Biofilm nicht abgetötet werden konnten.

Daher ist es essentiell, dass vor einer Behandlung der Biofilm entfernt wird. Wurmmittel sind dazu nicht in der Lage.

Biofilm: In diesem zähen Schleim können sich Parasiten vor Arzneimitteln schützen

Medikamente reduzieren Körperabwehr gegen Parasiten

Eine Nebenwirkung von Wurmmitteln ist die Leukopenie. Ausgerechnet die Abwehrzellen, welche wichtig für die Parasitenabwehr sind, nämlich neutrophile Granulozyten, können reduziert werden.

Wenn diese Nebenwirkung eintritt, wird der Körper nach der Medikamenteneinnahme erst recht anfällig für einen Befall mit Parasiten.

Tabletten können das Gegenteil von dem bewirken, was man von ihnen erwartet

Deutlich zu kurze Behandlungsdauer

Wegen den schweren Nebenwirkungen werden Wurmmittel nur für 3 Tage verabreicht.

Parasiteneier, welche sich geschützt im Biofilm befinden, schlüpfen allerdings erst nach 3 – 12 Wochen(!). Zu diesem Zeitpunkt ist der Wirkstoff bereits nicht mehr im System und ein erneuter Befall ist sicher.

Wie in diesem Schaubild sind Parasiteneier vor dem Schlüpfen im Biofilm geschützt.

Schwere Nebenwirkungen

Nicht nur, dass Medikamente gegen Parasiten mittelfristig unwirksam sind, sie können sogar schwere Nebenwirkungen auslösen.

Akute Nebenwirkungen (laut Beipackzettel):

  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Krämpfe und Krampfanfälle
  • Schwere Hautreaktionen (z.B. Ausschlag oder Blasenbildung auf der Haut)
  • Stevens-Johnson-Syndrom (lebensgefährliche Erkrankung, bei der sich die Haut ablöst)
  • Toxische epidermale Nekrolyse (tödliche Erkrankung, bei der sich die Schleimhäute des Körpers entzünden)
Medikamente können schwere Nebenwirkungen, wie das Stevens-Johnson-Syndrom auslösen

Als langfristige Begleiterscheinung können auftreten:

  • Blut, Nieren- und Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis)
  • Auslösung von Allergien
  • Irreversibler Haarausfall
  • Neutropenie

Medikamente gegen Parasiten: Unsere Erfahrung

Im Rahmen der Arbeit unseres gemeinnützigen Schweizer Vereins haben wir bereits über Zehntausend Menschen beraten (Stand: April 2020). Nicht wenige haben Erfahrungen mit der Einnahme von „Anti-Wurm-Mitteln“ gemacht. Bisher haben wir keinen(!) Anwender kennengelernt, der parasitär bedingte Beschwerden durch die Einnahme von Medikamenten in den Griff bekommen hat.

Schauen Sie sich jetzt das Video von Marlis (34) an. Sie erzählt von ihren eindrücklichen Erfahrungen mit Medikamenten gegen Madenwürmer:

Viele Anwender von Medikamenten berichten davon, dass sie sich nur mit einer Parasitenkur von Würmern befreien konnten

Die Nebenwirkungen waren jedoch oftmals schwerwiegend. Sämtliche Anwender der Tabletten berichten uns, dass sie durch die Einnahme Schlafprobleme bekommen haben (Schlaflosigkeit von bis zu einer Woche).

Außerdem berichteten uns die Anwender, dass sie unter starker Übelkeit und unangenehmen Hitzewallungen litten.

Viele Anwender berichten von Schlafstörungen durch die Einnahme von Medikamenten gegen Parasiten

Die Alternative: Parasiten sicher und ohne Nebenwirkungen entfernen

Die beste (und einzige wirkliche) Methode, um Parasiten loszuwerden ist unserer Erfahrung nach die Durchführung einer Parasitenkur.

Wie so eine Kur funktioniert und auf was Sie zwingend achten müssen, erfahren Sie in unserem großen und aktuellen Parasitenkur-Guide.

Wenn Sie Parasiten natürlich, gesund und zuverlässig loswerden möchten, lesen Sie sich jetzt durch, wie es geht:

FAQ: Kurze Frage, kurze Antwort

Bei Madenwurmbefall (Oxyuriasis) werden folgende Medikamente verschrieben:

  • Mebendazol (z.B. Vermox)
  • Pyrantel (z.B. Molevac)

Mebendazol (z.B. Vermox) ist rezeptfrei erhältlich.

Die Hauptsymptome eines Parasitenbefalls sind:

  • Erschöpfung, Energielosigkeit, Chronische Müdigkeit (trotz ausreichend Schlaf)
  • Heißhunger, z.B. auf zuckerhaltige Nahrung (insbes. am Abend)
  • Blähbauch und Blähungen (insbes. am Abend)
  • Schlafstörungen (z.B. Einschlafprobleme oder nächtliches Aufwachen)
  • Hautprobleme oder Hauterkrankungen
  • Regelmäßig auftretende Kopfschmerzen
  • Depressive Verstimmungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Idiopathischer Juckreiz
  • Muskel-, Gelenk- oder Rückenschmerzen

Weitere Symptome haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Wir empfehlen die Durchführung einer ganzheitlichen Parasitenkur.

Parasiten im menschlichen Körper nennt man Endoparasiten. Es gibt, u.a.:

  • Seilwurm
  • Bandwurm
  • Toxoplasma Gondii
  • Leberegel
  • Madenwurm
  • Hakenwurm
  • Trichinen
  • Spulwurm

Es gibt:

  • Ektoparasiten (Parasiten die auf der Haut leben)
    z.B. Zecken, Flöhe, Läuse
  • Endoparasiten (Parasiten im Körper)
    z.B. Bandwurm, Madenwurm, Leberegel

Parasiten im Körper (Endoparasiten) sind:

  • Schmarotzer; Lebewesen, welche aus dem Zusammenleben mit einem anderen Lebewesen (Wirt) einseitig Nutzen ziehen, sich vom Wirt ernähren, ihn zu Fortpflanzungszwecken befallen, den Wirt schädigen und Krankheiten hervorrufen, indem sie Organfunktionen beeinträchtigen, Zellen zerstören und ihm Nährstoffe entziehen.

Parasiten, die im Darm (Dickdarm oder Dünndarm) leben und sich dort von der Nahrung des Menschen ernähren. Dabei schädigen sie die Darmfunktion.

Weitere Informationen zu Darmparasiten können Sie hier abrufen.

Parasiten die Durchfall verursachen sind:

  • Seilwurm
  • Kryptosporidien
  • Mikrosporidien
  • Intestinale Amöben
  • Blastozysten
  • Giardien

Man merkt, dass man Parasiten im Darm hat, anhand von den folgenden Symptomen:

1. Verdauungsbeschwerden
2. Blähbauch
3. Müdigkeit / Abgeschlagenheit
4. Durchfall und/oder Verstopfung (ggf. im Wechsel)

Um herauszufinden, ob man Parasiten hat, gibt es drei Möglichkeiten:

1. Die Untersuchung bei einem spezialisierten Mediziner
2. Anhand der typischen Symptome
3. Mit Hilfe unseres Online-Parasitentests

Um herauszufinden, ob man Würmer hat, gibt es drei Möglichkeiten:

1. Sich bei einem Arzt untersuchen zu lassen, der auf Parasiten spezialisiert ist
2. In dem man unter den typischen Symptome leidet
3. Mit unserem Online-Parasitentests

Wir haben festgestellt, dass eine sichere Befreiung von Madenwürmern nach etwa sechs Wochen Parasitenkur gewährleistet ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die Eier geschlüpft und alle Madenwürmer sollten abgetötet sein.

Im Biofilm überleben Oxyureneier (Madenwurmeier) quasi für immer, da Medikamente in den Biofilm nicht eindringen können. Vor einer Behandlung sollte der Biofilm daher ausgeleitet werden. In diesem Fall lassen sich die Eier innerhalb von etwa 4 – 6 Wochen mit einer Parasitenkur abtöten.

Natürlich. Auch Menschen können Würmer haben, z.B. Seilwurm, Bandwurm oder Madenwurm.

Durch Parasiten können unter anderem Borrelien und das Epstein-Barr-Virus übertragen werden. Außerdem können Parasiten verschiedene Krankheiten verursachen, u.a. Krebs, Morbus Crohn und Autoimmunerkrankungen.

Parasiten sind durchaus gefährlich für den Menschen, da sie:

  • dem Körper Nährstoffe und Sauerstoff entziehen
  • Gifte in den Organismus abgeben
  • in wichtige Körperfunktionen des Körpers eingreifen

Weitere Informationen hier.

Mit Parasiten anstecken, kann man sich über folgende Wege:

 

Parasiten im Darm verursachen:

  • Leaky Gut (Durchlässigen Darm)
  • Vergiftung des Darmtrakts
  • Darmfehlsymbiose
  • Nährstoffmangel

Manche Menschen spüren Würmer im Bauch / Darm. Sie beschreiben es wie Kindsbewegungen.

Madenwürmer bekommt man, in dem man:

4 Bemerkungen

  1. Amkay

    22.04.2020 beim 1:43 am

    Ich wollte schon zu Tabletten greifen. Gut, dass ich den Artikel gefunden habe.

    Antworten
  2. Anne Lenzen

    24.05.2020 beim 10:32 am

    Medikamente sind pures Gift. Die Natur hat die Lösung all unserer Probleme längst parat.

    Antworten
  3. Franziska Vogler

    15.07.2020 beim 7:02 pm

    Ich will ja nicht jedes Medikament durch die Bank weg als sinnlos bezeichnen, aber bei Parasiten machen schulmedizinische Medikamente echt keinen Sinn.

    Antworten
  4. Beate Maurer

    21.09.2020 beim 2:05 pm

    Ich habe im Internet nach „Mittel gegen Parasiten beim Menschen“ gesucht. Ich habe leider nur einzelne Medikamente gefunden. Da ich aber mittlerweile aus vielen Büchern weiß, dass einzelne Mittel gegen Krankheiten keine ganzheitliche langfristige Genesung hervorrufen können, bin ich froh, dass die Ansätze hier ganzheitlicher gestaltet sind! Bin gerade schon seit einigen Stunden hier am Lesen und recherchieren. Fesselt mich sehr ihre Seite.

    Antworten

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