02.05.2020

Undichter Darm: Das Leaky Gut-Syndrom

Liebe Leserin, lieber Leser,

in diesem Fachartikel beschäftigen wir uns in bekannt holistischer und evidenzbasierter Weise mit dem Leaky Gut-Syndrom (deutsch: undichter, durchlässiger oder löchriger Darm, englisch: Leaky Gut-Syndrome).

Dieses Krankheitsbild äußert sich durch eine gestörte Barrierefunktion der Dünndarmwand [1]. Infolgedessen gelangen pathogene Mikroben und Toxine aus dem Darm in den Blutkreislauf [2], was häufig Auslöser für vielfältige Beschwerden und Krankheiten [3] ist.

Wir klären in diesem Artikel folgende Fragen:

  • Der-Leaky Gut-Test. Wie Sie schnell und kostenfrei herausfinden, ob Sie betroffen sind.
  • Was genau passiert im Körper? , wenn der Darm durchlässig wird?
  • Was sind die wahren Ursachen für Leaky Gut?
  • Leaky Gut und Ernährung: Welche Lebensmittel sollten Sie vermeiden?
  • Ernährungstipps: Welche Nahrungsmittel sollten Sie essen, wenn Sie an einem undichten Darm leiden?
  • Welche Symptome weisen auf einen durchlässigen Darm hin?
  • Welche Erkrankungen kann das Leaky Gut-Syndrom auslösen?
  • Dr. Raphaël Perez und sein „Nutra Digest“ im Test. Hilft es wirklich bei Leaky Gut?
  • Undichter Darm: Was tun? Leaky Gut behandeln und heilen mit dieser Therapie!

Wir, der gemeinnützige Schweizer Verein Parasitenfrei, produzieren professionelle, kostenfreie Videos zum Thema Darmgesundheit. Schauen Sie sich nun unser Video über „Leaky Gut“ an, um alle Informationen zum Thema schnell, hochwertig aufbereitet, kurzweilig und leicht verständlich zu erhalten:


(9.05 Min.)
Dieses Video ist Teil unserer Parasiten-Akademie, einem kostenfreien Online-Video-Kurs zum Thema „Parasiten im Menschen“ des Schweizer Vereins Parasitenfrei.

Klicken Sie jetzt auf das Logo, um die gesamte Akademie kostenfrei anzuschauen:

Leaky Gut: Der Test

Es gibt keine Untersuchung, welche ein Leaky-Gut-Syndrom zuverlässig nachweist. Allerdings können Tests durchgeführt werden, die Hinweise auf eine undichte Darmbarriere liefern:

  • Lactulose-Mannitol-Test
    Es wird eine entsprechende Lösung getrunken und anschließend der Urin auf Lactulose und Mannitol untersucht. Sind diese Stoffe vermehrt im Urin zu finden, ist das ein Hinweis auf Leaky Gut [4].
  • Zonulin-Bluttest
    Ist im Blut vermehrt Zonulin (Protein, aus dem „Tight junctions“ bestehen) zu finden, kann dies ebenfalls für einen durchlässigen Darm sprechen [5].
  • Stuhltest
    Lassen sich im Stuhl vermehrt die Stoffe Alpha-1-Antitrypsin oder sekretorisches Immunglobulin A (sIgA) finden, kann dies ebenfalls auf Leaky Gut hindeuten [6].
  • Online-Test

    Der Schweizer Verein Parasitenfrei hat einen medizinischen Online-Test entwickeln lassen, mit welchem Sie sich in wenigen Minuten von Zuhause eine Experteneinschätzung darüber einholen kann, ob ein Leaky-Gut-Syndrom vorliegt:

Wie entsteht ein durchlässiger Darm?

Eine Hauptfunktion des Dünndarms ist, die aufgenommene Nahrung zu verarbeiten und die Nährstoffe in den Blutkreislauf zu überführen [7].

Der Inhalt des Darms an sich ist für den Körper schädlich, da er u.a. aus körperfremden Substanzen aus der Nahrung, speziellen Mikroben und Toxinen (Giften) besteht [8].

Die Darmwand fungiert als Barriere zwischen Darminhalt und Blutkreislauf, damit schädliche Substanzen geschützt im Darm verarbeitet werden und nicht in den Rest des Körpers gelangen [9].

Dabei entscheidet der Darm auf intelligente Weise, welche Stoffe er ausscheidet, welche er umwandelt und welche er in den Blutkreislauf leitet. Der häufigste Mechanismus ist, dass die Darmwand jene Stoffe, welche aufgenommen werden sollen, durch die Darmzellen transportiert. Es können also grundsätzlich nur stark verkleinerte Substanzen, wie z.B. Glukose, Spurenelemente, Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und Fettkörperchen in den Körper gelangen [10].

Da die Darmzellen durch Proteinverbindungen, den sogenannten „Tight junctions“, eng miteinander verbunden sind, können größere Stoffe nicht hindurch. Beim Leaky Gut-Syndrom ist die Funktion dieser Verbindungsproteine gestört. So können nun auch größere Stoffe in den Blutkreislauf gelangen, welche der Darm normalerweise ausscheiden oder umwandeln würde [11].

Der Begriff „Leaky Gut“ als eigenständiges Krankheitsbild ist in der Medizin noch nicht weit verbreitet und wird eher der Alternativmedizin zugeschrieben [12]. Viele Ärzte kennen dieses Syndrom, verwenden allerdings andere Termini. Sie sprechen eher von einer Störung der intestinalen Permeabilität, von einer gestörten Darmbarriere oder einer erhöhten Durchlässigkeit des Darmschleimhaut [13].

Die grundsätzliche Existenz dieser Funktionsstörung ist jedoch unstrittig.

Leaky Gut: Die wahren Ursachen für den undichten Darm

Ursache 1: Parasiten

Viele Menschen leiden, meist ohne es zu wissen, an Parasiten im Darm [14]. Ob Sie ebenfalls betroffen sein könnten, lässt sich schnell und kostenfrei über unseren Online-Parasitentest herausfinden.

Parasiten sind Lebensformen, die aus dem Zusammenleben mit dem Wirt einen einseitigen Nutzen ziehen und seine Gesundheit schädigen [15].

Im Darm greifen Parasiten die Darmwand aktiv an, um durch kleinste Löcher in den Blutkreislauf und damit fakultativ in alle Organe des menschlichen Körpers vorzudringen [16]. Dort siedeln sie sich an und breiten sich aus. Die Folge ist ein systemischer Befall mit Parasiten [17].

Per Dunkelfeldmikroskopie nachweisbar: Parasiten im Blutkreislauf, welche alle Organe des Körpers befallen können

Parasiten können jedoch auch passiv das Leaky-Gut-Syndrom auslösen und fördern. Darmparasiten geben Giftstoffe in den Darm ab, welche sich schädigend auf die „Tight junctions“ zwischen den Darmschleimhautzellen auswirken [18]:

Darmwürmer speichern Umweltgifte wie Aluminium oder Quecksilber in ihren Körpern [19]. Wenn diese Toxine freigegeben werden, können sie Entzündungen im Darm auslösen, was einen durchlässigen Darm fördert [20].

Seilwürmer leben im Darm von fast allen Menschen. Aufgrund ihres Stoffwechsels geben sie Toxine und Umweltgifte ab.

Außerdem phagozytieren Parasiten gesundheitsförderliche Bakterien im Darm [21]. Diese wichtigen Mikroben schützen nicht nur die Darmschleimhaut [22], sondern inhibieren auch „negative“ Darmbakterien [23]. Durch parasitären Einfluss vermehren sich die gesundheitsschädlichen Bakterien auf ein pathogenes Maß, was sich wiederum negativ auf die Permeabilität der Darmwand auswirkt [24].

Die Überbesiedlung des Darms mit pathogenen Bakterien führt zu einer Darmfehlsymbiose.

Die parasitär induzierte Darmfehlsymbiose zieht eine weitere Folge nach sich:
Gemeinsam mit den Parasiten erzeugen die „negativen“ Darmbakterien einen Schleimfilm, den sogenannten Biofilm [25].

Ursache 2: Biofilm

Der Biofilm besteht aus toxischen Schleimabsonderungen von pathogenen Darmbakterien und Parasiten [26]. Auf der Darmwand befindet sich also ein giftiger Film.

Biofilm aus dem Darm: Ausgeschieden im Rahmen einer Parasitenkur.

Durch die permanente Freigabe von Giften aus dem Biofilm werden die „Tight junctions“ geschädigt [27]. Außerdem trocknen die von diesem bedeckten Stellen der Darmwand aus, wodurch weitere Schäden entstehen können [28].

Trockene Schleimhäute können Entzündungen und Mikrotraumata erleiden

Der Biofilm ermöglicht es schädlichen Bakterien und Parasiten im Darm zu überleben, indem er sie vor der Wirkung von Arzneimitteln und anderen für sie schädlichen Stoffen schützt [29].

Ursache 3: Fehlernährung

Bestimmte Nahrungsmittel können, vor allem bei entsprechender Prädisposition, Schäden an der Darmwand verursachen [30].

Dazu gehören unter anderem:

  • Transfette, z.B. aus Fast Food
  • Schwerverdauliche Nahrungsmittel (Hülsenfrüchte, Getreide)
  • Alkohol
  • Zucker
Westliche Ernährungsgewohnheiten können einen durchlässigen Darm auslösen und fördern

Jegliche Nahrung, die nicht verdaut werden kann, bildet Fuselalkohole [31]. Diese wirken als Lösungsmittel auf die Tight junctions [32].

Dadurch, dass Parasiten positive Darmbakterien abtöten, kann die Nahrung nicht mehr ausreichend zersetzt werden. Es bilden sich Fuselalkohole, welche die Tight junctions auflösen.

Zucker beschädigt die Darmwand und fördert Entzündungsherde im Darm [33]. Zusätzlich lässt er Darmpilze wachsen, die wiederum Leaky Gut fördern können [34]. Eine kohlehydratreiche Ernährung mit Getreide und Zucker fördert außerdem Parasiten im Darm [35].

Eine Ernährung, die größere Mengen Getreide und Zucker enthält, fördert nicht nur Pilze und Parasiten im Darm, sondern kann auch Entzündungen der Darmwand auslösen.

Parasiten können Heißhunger auslösen und durch die Manipulation von Dopamin eine Fehlernährung fördern. Weitere Informationen dazu haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Heißhunger: Oftmals von Parasiten ausgelöst.

Pestizide in pflanzlicher und tierischer Nahrung inhibieren „positive“ Darmbakterien [36] und fördern somit „negative“ Bakterien und Parasiten im Darm [37]. Gesundheitsförderliche Bakterienstämme haben u.a. die Aufgabe, einen Parasitenbefall zu kontrollieren [38].

Ursache 4: Umweltgifte

Über das Wasser, die Luft, die Nahrung und andere Faktoren nehmen wir immer größere Mengen an Umweltgiften auf [39], die im Darm Schäden und Entzündungen auslösen können [40].

Süddeutsche.de, 03.01.2016: „Kohlekraftwerke stoßen tonnenweise giftiges Quecksilber aus.“

Laut Dr. Dietrich Klingardt stellen Umweltgifte wie Aluminium gleichzeitig den größten Wachstumsfaktor für Parasiten dar [41].

Ursache 5: Chronischer Stress

Dauerhafter negativer Stress lässt positive Darmbakterien in hohem Maße untergehen [42] und fördert die Ausbreitung von Parasiten im Körper. Für letzteres sind drei Mechanismen verantwortlich:

  • Stress entzieht dem Körper Sauerstoff. Je weniger Sauerstoff im Blut, desto schneller können Parasiten wachsen [43].
  • Durch Stress werden vermehrt saure Stoffwechselprodukte freigesetzt [44]. Diese fördern Parasiten [45] und stören den Mineralienhaushalt des Körpers [46], was die Ausbreitung von Parasiten im Körper zusätzlich unterstützt [47].
  • Positive Darmbakterien, der natürliche Regulator von Parasiten, gehen durch Stress unter.
Chronischer Stress senkt auch das Immunsystem und dadurch können sich u.a. Parasiten leichter ausbreiten.

Parasiten fördern die Ausschüttung von Cortisol im Körper und versetzen ihn dadurch in chronischen Stress [48].

Ursache 6: Antibiotika

Durch die Einnahme von Antibiotika oder die passive Aussetzung, z.B. durch Fleisch aus Massentierhaltung, werden positive Darmbakterien inhibiert [49]. Dies kann zum Syndrom des undichten Darms und der Ausbreitung von Parasiten in diesem führen.

Parasiten manipulieren und schwächen ihrerseits das Immunsystem [49], so dass pathogene Bakterien leichter Krankheiten auslösen können. Ärzte sind geneigt, erneut Antibiotika zu verschreiben [50].

Ursache 7: Strahlung

Strahlung und Elektrosmog (z.B. Mobilfunk oder W-Lan) töten positive Darmbakterien ab [51] und stellen laut Heilpraktiker Alan E. Baklayan einen der größten Wachstumsfaktoren für Parasiten dar [52].

Fazit: Das ist die Ursache von Leaky Gut!

Aus dem Gesamtzusammenhang geht eindeutig hervor, dass Parasiten in jeder bekannten Ursache des Leaky-Gut-Syndroms eine entscheidende Rolle spielen. Sie schädigen den Darm aktiv, passiv und über verschiedene weitere Faktoren.

Die in unserem Verein gesammelten und ausgewerteten Erfahrungswerte zeigen, dass ein undichter Darm in allen uns bekannten Fällen durch eine Parasitenkur geheilt wurde.

Wenn Parasiten nachhaltig aus dem Darm entfernt werden, schließt sich auch der Leaky-Gut.

Ob bei Ihnen ein Parasitenbefall vorliegen könnte, lässt sich schnell und einfach über unseren kostenfreien Parasitentest herausfinden. Führen Sie den Test jetzt gerne durch, um einen Befall zu erkennen:

Undichter Darm: Ursache Ernährung – Diese Lebensmittel führen zu Leaky Gut

Neben Parasiten ist die Ernährung ein Hauptfaktor für die Entstehung eines durchlässigen Darms.
Jene Lebensmittel und Zusatzstoffe, welche Studien zur Folge die Darmwand beschädigen und somit zum Leaky-Gut-Syndrome führen können, sind [53]:

  • Alkohol
  • Kaffee
  • Zucker
  • Gluten
  • Aspartam
  • Whey-Protein / Casein-Protein
  • Getreideprodukte (vor allem Vollkorn)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Erbsen…)
  • Maisprodukte
  • Rohes Gemüse
  • Fleisch und Wurst aus Massentierhaltung
  • Fleisch von Tieren, die Kraftfutter (Mais, Getreide) erhalten haben
  • Fisch aus konventionellen Aquakulturen
  • Lektin- und Solaninhaltige Nahrungsmittel (z.B. Tomaten, Paprika, einige Nüsse/Kerne)
  • Soja-Produkte
  • Kartoffeln
  • Histaminhaltige Nahrungsmittel (z.B. Ananas, Schokolade, Hartkäse, Hefe)

Ernährungstipps für das Leaky-Gut-Syndrome

In erster Linie sollten Betroffene eine ganzheitliche Parasitenkur durchführen, um die Grundursache des Leaky Gut-Syndroms zu beheben.

Neben der Behandlung von Darmparasiten ist die richtige Ernährung für die Ausheilung des löchrigen Darms wichtig.

Grundsätzlich empfehlen wir eine ketogene Ernährung. In dieser werden nur sehr wenig Kohlenhydrate (max. 30g / Tag), dafür aber viele Fette konsumiert. Dadurch, dass die Zellen keine Glukose (wird vom Körper aus Kohlenhydraten hergestellt) mehr erhalten, beginnen sie Ketonkörper (werden aus Fetten hergestellt) zur Energiegewinnung zu verbrennen. Der Stoffwechsel befindet sich in der „Ketose“.

Nahrungsmittel, die wir bei Leaky Gut besonders empfehlen, sind:

  • Knochenbrühe aus Weidehaltung (Collagen kann Tight junctions schließen)
  • Kochbananen / gekochte Bananen
  • Xylit / Xylitol statt Zucker
  • Yacon-Sirup als Zuckerersatz (wirkt präbiotisch)
  • Eingeweichte Leinsamen
  • Fermentierte Nahrung, z.B. „Kimchi“ (wirkt probiotisch)
  • Flohsamenschalen
  • L-Glutamin- und Omega-3-haltige Nahrungsmittel
  • Fleisch aus Weidehaltung
  • Rohe Milchprodukte aus Weidehaltung
  • Fisch aus Freifang und sauberen Gewässern
  • Kohl, gekocht, in biologischer Qualität (z.B. Grünkohl)
Knochenbrühe ist das beste Lebensmittel bei Leaky Gut.

Leaky Gut: Die Symptome des undichten Darms

  • Regelmäßiger Durchfall
  • Blähungen
  • Verdauungsprobleme
  • Regelmäßige Bauchschmerzen
  • Hautprobleme
  • Haarausfall
  • Hautentzündungen
  • Chronische Müdigkeit / Energielosigkeit
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Regelmäßige Kopfschmerzen
  • „Nebel im Kopf“ („Brain-Fog“)
  • Konzentrationsprobleme
  • Übergewicht
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Muskelkrämpfe

Leaky Gut: Mögliche Folgeerkrankungen

  • Hashimoto
  • Asthma
  • Hauterkrankungen
  • Migräne
  • Allergien
  • Zöliakie
  • Depression
  • Alzheimer
  • Diabetes mellitus Typ I
  • Adipositas
  • Morbus crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Multiple Sklerose
  • Lupus erythematodes
  • Rheumatoide Arthritis („Rheuma“)

Dr. Raphaël Perez: Nutra Digest und undichter Darm – hilft es?

Da wir immer wieder gefragt werden, ob das Produkt Nutravya „Nutra Digest“ von Dr. Perez eine Wirkung bzgl. des Leaky-Gut-Syndroms aufweist, haben wir dieses Mittel genauer unter die Lupe genommen:

1.) Erfahrungsberichte
Die positiven Berichte auf der Internetseite des Herstellers wurden mit Fotos aus einer Fotodatenbank veröffentlicht. Dadurch haben wir Zweifel an der Echtheit der Berichte. Im Internet sind viele negative Erfahrungen zu Nutra Digest zu finden.

2.) Die Inhaltsstoffe
Die Inhaltsstoffe sind Kombuchateeextrakt und künstliches Vitamin E. Dies kann keine Heilung des Leaky Guts herbeiführen. Synthetisches Vitamin E enthält darüber hinaus Spiegel-Isomere, welche krebserregend sind [54].

3.) Die Nebenwirkungen
Viele Anwender berichten von Bauchschmerzen durch nach der Einnahme von Nutra Digest. Dies könnte durch mangelnde Qualität des Produkts begründet sein.

4.) Die Wirkung
Es kann keine Wirkung nachgewiesen werden.

5.) Die Seriosität
Laut Kundenaussagen scheint es Probleme mit der Bestellabwicklung zu geben.

Undichten Darm behandeln und heilen: Die Leaky-Gut-Therapie

Der erste und wichtigste Schritt einer Leaky-Gut-Behandlung ist die Durchführung einer ganzheitlichen Parasitenkur.
Wie eine solche Kur aussieht und worauf Sie unbedingt achten sollten, erfahren Sie in unserem großen Parasitenkur-Guide:

Korrekt durchgeführt ist mittels dieser Therapie die Ursache für den undichten Darm behoben und der Darm kann in die Heilungsphase übergehen.
Diese kann unterstützt werden durch folgende Maßnahmen:

  • Umsetzung der Ernährungsempfehlungen aus diesem Artikel
  • Regelmäßig Sport treiben (Wirkt Entzündungshemmend)
  • Reduzierung von Bauchfett (Wirkt Entzündungshemmend)
  • Einnahme von Bentonit und MSM (Beschleunigt den Heilungsvorgang)
Sport ist ein zentraler Faktor bei der Heilung von Leaky Gut

Leaky Gut-FAQ: Kurze Frage, kurze Antwort zum undichten Darm

Ja, absolut. Wichtig ist, dass die Ursache (Parasiten) behoben wird und dann kann der Darm von selbst oder mit Unterstützung der richtigen Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln geheilt werden.

Wir empfehlen unseren medizinischen Leaky-Gut-Online-Test.

Das Leaky-Gut-Syndrom beschreibt ein Krankheitsbild, bei welchem toxische Teile des Darminhalts in den Blutkreislauf gelangen.

Eine Parasitenkur dauert 6 bis 12 Wochen. Bis der Leaky-Gut vollständig geheilt ist, dauert es in der Regel bis zu 12 Monate. Allerdings nur, wenn die Parasiten nachhaltig aus dem Körper entfernt wurden, andernfalls ist keine Heilung möglich.

Wir raten in erster Linie dazu, die Ursache zu beheben. Dazu müssen vor allem Darmparasiten ausgeleitet werden. Anschließend kann der Darm oft von selbst heilen.

Hier finden Sie eine Liste mit erlaubten Lebensmitteln.

Ja – wenn ein undichter Darm besteht, sollte auf Lektine verzichtet werden. Lebensmittel, die reich an Lektinen sind:

  • Brot
  • Mais
  • Kartoffeln und Kartoffelprodukte
  • Reis
  • Pasta / Nudeln
  • Bohnen
  • Hülsenfrüchte
  • Soja
  • Tomaten
  • Gurken
  • Kürbis
  • Getreide
  • Pflanzenöle
  • Auberginen
  • Peperoni / Chili
  • Pasteurisierte Milch
  • Zucker

Ja, es gibt gute Ärzte, die beim undichten Darm aufgesucht werden können, z.B.

  • Dr. Klinghardt
  • Dr. Muss
  • Dr. Pragnanz
  • Dr. Breitenberger
  • Dr. Widderich
  • Dr. Carmine (Schweiz)

NEM’s sind nicht unbedingt notwendig, um den undichten Darm zu heilen. Sie können allerdings ergänzend eingesetzt werden. Wir empfehlen folgende Supplements:

  • Bentonit
  • Zeolith
  • Heilerde
  • Probiotika
  • Zink
  • L-Glutamin
  • Antioxidantien
  • MSM
  • OPC
  • Aloe Vera
  • Quercetin
  • Huminsäure

Reife Bananen und Kochbananen sind gut für den Darm. Unreife Bananen dagegen schaden dem Darm und können Leaky Gut fördern.

Der beste Joghurt für den Darm ist roher, fermentierter Ziegenjoghurt.

Joghurt ist gut für den Darm, da es positive Darmbakterien enthält.

Gut für den Darm sind Tee aus:

  • Angelikawurzel
  • Kümmel
  • Fenchel

Alkohol kann die Darmwand direkt schädigen. Deswegen sollte beim undichten Darm unbedingt darauf verzichtet werden.

Wir raten beim Vorkommen eines undichten Darms von jeglichem Getreide, also auch von Haferflocken, ab.

Nein, es gibt keine sichere Diagnose, sondern nur Anzeichen für das Leaky Gut-Syndrome.

Nein, eine Heilung für das Leaky Gut-Syndrom ist komplex. Medikamente können daher nicht helfen.

Ja, es gibt einige Krankheiten, die durch das Leaky-Gut-Syndrom ausgelöst werden können. Hier haben wir eine Übersicht veröffentlicht.

Das Proteohormon Leptin hat keine bekannte Korrelation mit dem undichten Darm.

In unserem Verein verfügen wir über Ernährungspläne und sogar ein Kochbuch. Kommentieren Sie unter diesem Artikel, wenn Sie sich dafür interessieren.

Eine schnelle Heilung ist nicht möglich. Mit einer Genese darf frühestens nach 12 Monaten gerechnet werden.

Nein, die Beschädigungen der Darmwand sind mikroskopisch klein.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Leaky Gut geheilt werden kann, wenn die Ursache behoben wird und Geduld mitgebracht wird. Schnell und hektisch kann man LG allerdings nicht beheben.

Unsere Erfahrung ist, dass Homöopathie keine Wirkung beim undichten Darm hat.

Eine Ernährungstherapie kann die Heilung des Leaky Gut’s unterstützen, wenn zuvor die Ursache (oftmals Darmparasiten) behoben wurde. Die richtige Ernährung ist beim Leaky-Gut-Syndrom ein Baustein der Heilung.

„Leaky Gut: Den durchlässigen Darm heilen“ von Dirk Schweigler bietet gute Hinweise. Kombinieren Sie diese Informationen mit einer Parasitenkur. International empfehlen wir das Buch „Colon Leaky Gut“ von Dr. Camilleri.

Wir empfehlen eine ketogene Ernährung, die Arm an Lektin-, Solanin- und Histamin

Ja, wenn Kinder fehlernährt werden, ist es möglich. Eine Ernährungsumstellung beim Kind ist erforderlich.

Ja, die besten Hausmittel bei Leaky Gut sind:

  • Fermentierte Nahrungsmittel
  • Knochenbrühe
  • Heilerde
1.

Michael Camilleri M.D., Leaky gut: mechanisms, measurement and clinical implications in humans., veröffentlicht in „Gut“, 2019

2.

Michael Camilleri M.D., Leaky gut: mechanisms, measurement and clinical implications in humans., veröffentlicht in „Gut“, 2019

3.

Alessio Fasano, All disease begins in the (leaky) gut: role of zonulin-mediated gut permeability in the pathogenesis of some chronic inflammatory diseases, veröffentlicht in „F1000 Research“, 2020

4.

Dr. Heike Bueß-Kovács, Dr. Claus Muss, Dr. Götz Nowak: „Das hilft bei Leaky Gut – Wie ein durchlässiger Darm uns krank macht“

5.

T. Vanuytsel, S. Vermeire, I. Cleynen: „The role of Haptoglobin and its related protein, Zonulin, in inflammatory bowel disease.“ veröffentlicht in „Tissue barriers.“ Band 1, Nummer 5, 2013

6.

Ralf Kirkamm, Michael Martin: „Spezielle Labordiagnostik in der naturheilkundlichen Praxis“

7.

Caspary: „Handbuch für innere Medizin“, Band 3 – Verdauungsorgane Teil 3A: „Dünndarm“

8.

Dr. Josh Axe: „eat dirt“

9.

Dr. Heike Bueß-Kovács, Dr. Claus Muss, Dr. Götz Nowak: „Das hilft bei Leaky Gut – Wie ein durchlässiger Darm uns krank macht“

10.

Kerstin Schröder: „Medizin für Anfänger: Eine kleine Einführung in die Welt der Medizin“

11.

Evelyn Wurster: „Moderne Darmtherapie: Band 1 – Grundlagen“, S. 125

12.

Wikipedia / Leaky-Gut-Syndrom

13.

Care Care / Leaky-Gut-Syndrom

14.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/im-darm/

15.

Peter W. Price; Evolutionary Biology of Parasites, Princeton University Press

16.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/im-darm/

17.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/im-koerper/

18.

Abigail Betanzos, Cecilia Bañuelos, and Esther Orozco: „Host Invasion by Pathogenic Amoebae: Epithelial Disruption by Parasite Proteins“, veröffentlicht in „Genes (Basel)“, 2019

19.

Dr. Dietrich Klinghardt: „Die Grundlagen der logischen Medizin“

20.

Zavala, García, Camacho, Ronquillo, Campos-Ponce, Doak, Polman, Rosado JL: „Intestinal parasites: Associations with intestinal and systemic inflammation.“, veröffentlicht in „Parasite Immunology“, 2018

21.

Jacqueline M. Leung, Andrea L. Graham, Sarah C. L. Knowles: Parasite-Microbiota Interactions With the Vertebrate Gut: Synthesis Through an Ecological Lens, veröffentlicht in „frontiers in Microbiology“, 2018

22.

Roles of the intestinal microbiota in pathogen protection

23.

Felipe F Sperandio, Ying-Ying Huang, Michael R Hamblin: „Antimicrobial Photodynamic Therapy to Kill Gram-negative Bacteria“, veröffentlicht im „Recent Pathology Antiinfect Drug Discovery“, 2014

24.

Maes M1, Kubera M, Leunis JC.: „The gut-brain barrier in major depression: intestinal mucosal dysfunction with an increased translocation of LPS from gram negative enterobacteria (leaky gut) plays a role in the inflammatory pathophysiology of depression.“, veröffentlicht in „Neuro Endocrinol Letters.“ 2008

25.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/biofilm/

26.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/biofilm/

27.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/biofilm/

28.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/biofilm/

29.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/parasiten/biofilm/

30.

Dr. Josh Axe: „eat dirt“

31.

Lehrinstitut Radloff: „Der Darm ein Komposthaufen“

32.

Markus Breitenberger: „Leaky Gut Syndrom / Durchlässiger Darm“

33.

M C Arrieta, L Bistritz, and J B Meddings: „Alterations in intestinal permeability“, veröffentlicht in „Gut“, 2006

34.

Wormer, Dr. med. Eberhard J.: „Darmpilze – heimliche Krankmacher“

35.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/#table_content3

36.

Julie Reygner & Co.: Changes in Composition and Function of Human Intestinal Microbiota Exposed to Chlorpyrifos in Oil as Assessed by the SHIME® Model, veröffentlicht im „Environmental Research and Public Health“, 2016

37.

Zavala, García, Camacho, Ronquillo, Campos-Ponce, Doak, Polman, Rosado JL: „Intestinal parasites: Associations with intestinal and systemic inflammation.“, veröffentlicht in „Parasite Immunology“, 2018

38.

Federica Berrilli, David Di Cave, Serena Cavallero, Stefano D’Amelio: „Interactions between parasites and microbial communities in the human gut“, veröffentlicht in „frontiers in Microbiology“, 2012

39.

Anne E. Maczulak: „Pollution: Treating Environmental Toxins“

40.

Chris Kesser: „Environmental Toxins, Drug Metabolism, and the Microbiome“, 2017

41.

YouTube: „Lichtsender“: Vortrag Dr. Klinghardt: „Warum wir Parasiten haben“, 2018

42.

Mark Lyte, Lucy Vulchanova, David R. Brown: „Stress at the intestinal surface: catecholamines and mucosa–bacteria interactions“, veröffentlicht im „Cell and Tissue Research“, 2010

43.

Miyake und Co.: „Stress and chewing affect blood flow and oxygen levels in the rat brain.“, veröffentlicht im „Archives of oral biology“, 2012

44.

Howald, Poortmans: „Metabolic Adaptation to Prolonged Physical Exercise“

45.

Dr. med. Iva Tauer-Reich: „Übersäuerung“

46.

Dr. Andreas Noack, Seminar: „Das Nährstofflabyrinth“, 2018

47.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/#table_content5

48.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/#table_content1014

49.

Yoon: „Disruption of the Gut Ecosystem by Antibiotics“, veröffentlicht im „Yonsai Medical Journal“, 2018

50.

https://www.volkskrankheit-parasiten.org/#table_contents121

51.

Dr. Anne Katharina Zschocke: „EM kompakt: Effektive Mikroorganismen und ihre praktische Anwendung“

52.

Baklayan: „Parasiten: die verborgene Ursache vieler Erkrankungen“, 1999

53.

Dr. Josh Axe: „eat dirt“

54.

Dr. Andreas Noack, Seminar: „Das Nährstofflabyrinth“, 2018

3 Bemerkungen

  1. Anne Lenzen

    24.05.2020 beim 10:29 am

    Achtung! Parasiten können sich auch durch die Darmschleimhaut fressen.

    Antworten
  2. Ute M. Koertig

    15.07.2020 beim 6:51 pm

    Bei mir wurde vor einem Jahr Leaky-Gut diagnostiziert. Jetzt bin ich auf der Suche nach Methoden, um das ganze natürlich wieder in den Griff zu bekommen.. Kann mir jemand eine Kur empfehlen?

    Antworten
  3. Beate Maurer

    21.09.2020 beim 1:46 pm

    Auch wenn das als Frau natürlich ziemlich unüblich ist, jedoch habe ich jahrelang Krafttraining gemacht. Ich habe auch an kleineren lokalen Wettkämpfen mitgemacht, jedoch habe ich vermutlich zu viele künstliches Protein in Form von Proteinshakes aufgenommen. Diese habe ich auch immer mit Kuhmilch getrunken. Ich weiß nun nicht was ich machen soll, denn Anzeichen am Leaky-Gut sind vorhanden. Jetzt habe ich Angst betroffen zu sein.

    Antworten

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