Darmsanierung: In nur 2 Schritten zum gesunden Darm

Konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung für jeden von zuhause anwendbar

Autor:Jan Wellermann Jan Wellermann (Medizinjournalist)
Zuletzt aktualisiert:13.08.2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Darm gilt in der modernen Medizin als Sitz der Gesundheit. [1] Sein Zustand entscheidet unter anderem über unser Glücksempfinden und das körperliche und geistige Wohlergehen. [2]

Durch Fehlernährung, Stress, Medikamenteneinnahme und Belastung mit Giftstoffen leidet die Darmsalubrität. [3]

Eine Darmsanierung vermag die Gesundheit des Darms wiederherzustellen. [4]

 

In diesem Artikel erfahren Sie:

✅ Ob Sie wirklich eine Darmsanierung benötigen. Dazu können Sie unsere kostenfreie Online-Anamnese nutzen.

✅ Was Sie sich von einer Darmsanierung versprechen können und was nicht.

✅ Wie eine Darmsanierung genau funktioniert. Dazu erhalten Sie eine konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitung, die unsere Experten kostenfrei für Sie erstellt haben.

 

Wir empfehlen Ihnen – bevor Sie diesen Artikel weiterlesen – sich mit den Themen „Darmbakterien“ und „Mikrobiom“ vertraut zu machen. Klicken Sie dazu jetzt auf beide Kacheln. Es öffnet sich jeweils ein kostenfreier Fachartikel zu diesen Themen für Sie:

 

 

Benötigen Sie eine Darmsanierung? Prüfen Sie es jetzt!

Zuerst einmal sollten Sie prüfen, ob eine Therapie zur Sanierung des Darms erforderlich ist. Dazu können Sie unseren kostenfreien Online-Test nutzen. Beantworten Sie jetzt folgende Fragen:

 

1 Fühlen Sie sich müde, auch wenn Sie genügend geschlafen haben?

testeJ
Ja
testeN
nein

2 Haben Sie Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten?

testeJ
Ja
testeN
nein

3 Haben Sie einen Blähbauch oder Blähungen?

testeJ
Ja
testeN
nein

4 Werden sie häufig krank und sind anfällig für Infekte?

testeJ
Ja
testeN
nein

5 Haben Sie einen Nährstoffmangel?

testeJ
Ja
testeN
nein

6 Essen sie regelmäßig Weißmehlprodukte oder Fertiggerichte?

testeJ
Ja
testeN
nein

7 Leiden Sie an Kopfschmerzen oder Migräne?

testeJ
Ja
testeN
nein

8 Haben Sie Heißhungerattacken?

testeJ
Ja
testeN
nein

9 Haben Sie morgens einen Belag auf der Zunge?

testeJ
Ja
testeN
nein

10 Nehmen Sie regelmäßig Schmerzmittel ein?

testeJ
Ja
testeN
nein

11 Leiden Sie an Afterjucken?

testeJ
Ja
testeN
nein

12 Haben Sie nach dem Essen ein Völlegefühl?

testeJ
Ja
testeN
nein

13 Haben Sie Schleim im Stuhl?

testeJ
Ja
testeN
nein

14 Haben Sie Pickel oder Hautunreinheiten?

testeJ
Ja
testeN
nein

15 Leiden Sie an Stimmungsschwankungen ohne eine erkennbare Ursache?

testeJ
Ja
testeN
nein

16 Haben Sie Übergewicht oder Untergewicht?

testeJ
Ja
testeN
nein

17 Hatte schon einmal eine Pilzinfektion oder eine Candiose?

testeJ
Ja
testeN
nein

18 Leiden Sie an Mundgeruch oder Zahnfleischerkrankungen?

testeJ
Ja
testeN
nein

19 Mussten Sie in den letzten 5 Jahren Antibiotika einnehmen?

testeJ
Ja
testeN
nein

20 Rauchen oder trinken Sie Alkohol?

testeJ
Ja
testeN
nein

21 Haben Sie eine juckende Kopfhaut oder Schuppen?

testeJ
Ja
testeN
nein

22 Verzehren Sie vermehrt zucker- und stärkehaltige Lebensmittel?

testeJ
Ja
testeN
nein

23 Neigen Sie zu trockener oder fettiger Haut?

testeJ
Ja
testeN
nein

24 Neigen Sie zu Verdauungsbeschwerden, also Durchfall, Verstopfung oder beidem im Wechsel?

testeJ
Ja
testeN
nein

25 Ist Ihre Zunge belegt und nicht zart rosa?

testeJ
Ja
testeN
nein

26 Haben Sie des Öfteren Schweißausbrüche?

testeJ
Ja
testeN
nein

Ihre Angaben werden nun ausgewertet. Dies kann 10 bis 15 Minuten dauern.

Wir informieren Sie per E-Mail sobald Ihr Testergebnis vorliegt.

Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse hier ein:

 

Das können Sie von einer Darmsanierung erwarten

Verbesserung der emotionalen Gesundheit

Das Nervensystem des Darms steht in direktem Zusammenhang mit dem Gehirn. [5] Es verwundert also nicht, dass der Zustand des Darms einen direkten Einfluss auf das Gefühlsleben hat.

Mehr Glücksgefühle

Das Glückshormon Serotonin wird zu 90% im Darm gebildet. [6] Dementsprechend empfinden Menschen mit einem gesunden Darm wesentlich mehr Hochgefühle.

Weniger negative Gefühle

Eine Studie, welche in der Fachzeitschrift Microbiome veröffentlicht wurde, wies außerdem nach, dass Menschen, die an einer Darmfehlbesiedlung leiden mehr Angst und andere als negativ bewertete Emotionen verspüren als Menschen mit einer symbiotischen Besiedlung ihres Darms. [7]

 

Verbesserung der physischen Gesundheit

Auch die körperliche Gesundheit hängt in großem Maße von der Darmbeschaffenheit ab.

Verbesserte Körperabwehr

Der Darm ist der Sitz des Immunsystems. 80% aller Immunzellen des Körpers befinden sich in diesem Organ. [8]

Weniger Gewicht

Untersuchungen zeigen eine eindeutige Korrelation zwischen dem Körpergewicht und dem Darmmilieu auf. [9] Übergewicht ist ein Faktor vieler Erkrankungen. [10] Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, wie die falschen Darmbakterien unser Gewicht negativ beeinflussen, klicken Sie hier:

 

Gesunde Organe

Mit einer Studie aus dem Jahre 2016 wiesen französische Forscher nach, dass der Darm mit allen anderen Organen per Nervensystem verbunden ist. Der Verdauungskanal hat direkten Einfluss auf die Funktion aller Körperorgane. [11]

Verbesserte Nährstoffversorgung

Unsere Darmbakterien haben die Aufgabe die Nahrung zu spalten. Außerdem entscheiden sie was resorbiert und was stattdessen ausgeschieden wird. Des Weiteren produzieren sie Vitalstoffe, die unser Körper selbst nicht herstellen kann. [12]

Reguliertes Hormonsystem

Hormone steuern unser gesamtes System. Im Darm werden die Hormone Dopamin, Serotonin und Melatonin synthetisiert. [13] Außerdem spielt das Organ eine große Rolle bei der Regulierung des Östrogenspiegels. [14] Ein gesundes Mikrobiom reduziert die Wahrscheinlichkeit hormonbedingte Erkrankungen zu entwickeln. [15]

Allgemeine Gesundheitsvorsorge

Eine im Fachmagazin Current Opinion in Gastroenterology veröffentlichte Studie zeigte auf, dass die gesamte Gesundheit vom Darm abhängt. [16] Ein Zusammenhang zu Stoffwechselerkrankungen, wie Typ-2-Diabetes ist bereits nachgewiesen. [17] Eine unausgewogene Darmflora kann zudem zu Autoimmunerkrankungen [18] und Krebs führen. [19]

 

Verbesserung der psychischen Gesundheit

Die Wissenschaft weiß mittlerweile, dass bei Krankheiten geistigen Ursprungs die Ursache oftmals im Darm gefunden werden kann. [20]

Grund dafür ist die so genannte Darm-Hirn-Achse. [21]

Exkurs: Darm-Hirn-Achse

Dabei handelt es sich um eine direkte Nervenverbindung zwischen den Verdauungsorganen und dem Gehirn. Die Bewohner des Darms geben ständig Informationen ans Hirn weiter. Beispielsweise um Hungergefühl oder Appetit zu erzeugen. Wenn der Darm krank ist, hat das unmittelbaren Einfluss auf das Hirn. Unter anderem können Stimmungslage, kognitive Prozesse und die Stressempfindlichkeit in massivem Maße vom Mikrobiom beeinflusst werden. [22]

 

Depression und depressive Verstimmung

Wissenschaftler aus Leuven in Belgien entdeckten bei ihrer Forschung 2019, dass bei Menschen mit Depression zwei Bakterienstämme in der Darmflora deutlich vermindert vorkommen. Dabei handelt es sich um die Bakterienarten der Gattungen Coprococcus und Dialister. [23]

Bisher ist es nicht gelungen diese Bakterien außerhalb des Darms zu vervielfältigen. Deswegen gibt es keine Probiotika mit diesen Gattungen auf dem Markt. [24] Coprococcus und Dialister können aber durch eine Darmsanierung gefördert werden. [25]

Durch diesen ursachenorientierten Ansatz kann selbst eine schwere Depression geheilt werden. [26]

 

Exkurs: Das „Bauchgefühl“ wissenschaftlich untersucht

Prof. Dr. Peter Holzer aus Österreich konnte als erster Wissenschaftler nachweisen, dass es das so genannte „Bauchgefühl“ wirklich gibt. Der Darm sendet Botschaften aus, die vom Gehirn wahrgenommen werden können. Wenn wir unsere Intuition stärken möchten, sollten wir uns laut Dr. Holzer vor allem der Gesundheit unseres Mikrobioms widmen. [27]

 

Angststörungen

Das Mikrobiom spielt eine große Rolle bei Entstehung von Angsterkrankungen. In einer Gruppe von über 10.000 Probanden erhöhte bereits eine einmalige antibiotische Behandlung das Risiko einer Angsterkrankung um das 1,17 – 1,44-fache. [28]

Das liegt daran, dass der Bakterienstamm Lactobacillus helveticus dezimiert wird. Dieser reguliert das Angstempfinden. [29] Leider kann auch dieses Bakterium nicht exogen zugeführt werden. Aber über eine Darmsanierung ist es möglich eben jenes zu stärken.

Essstörung

Im Mai 2019 berichtete das Wissenschaftsmagazin Spektrum darüber, dass eine Störung des Essverhaltens im Darm beginnt und dass die Darmbakterien bei diesem Krankheitsbild eine entscheidende Rolle spielen. [30]

Die Mechanismen sind dabei unterschiedlich.

Bei der Magersucht entwickeln die Darmbakterien beispielsweise Antikörper gegen bestimmte Moleküle, die unseren Appetit regulieren. [31]

Bei der Fresssucht dagegen ist das Mikrobiom so verändert, dass das Hungerhormon Ghrelin vermehrt gebildet wird. [32] Es kommt zu deutlich größerem Appetit und damit häufig zu Adipositas. [33]

Mehr dazu, wie Darmbakterien Übergewicht erzeugen können, finden Sie hier.
Welche Bakterien genau eine Rolle bei der Essstörung spielen ist bisher nicht geklärt. Wissenschaftler und Ärzte konnten jedoch zweifelsfrei feststellen, dass eine Darmsanierung und ein darmfreundlicher Lebensstil das Darmmilieu in einer Weise verändern kann, dass Essstörungen geheilt werden können. [34]

Exkurs: Herauskommen aus der Essstörung

Warum es mit der Zeit immer schwerer wird aus einer Essstörung herauszukommen, haben Dr. Cynthia Bulik und ihr Team herausgefunden. Der Grund ist, dass die Mikrobenvielfalt durch die Fehlernährung im Verlauf der Erkrankung immer weiter abnimmt. Bei der Magersucht Anorexia nervosa verbleiben nur die Bakterien im Darm, welche sich in einem nährstoff- und energiearmen Milieu wohlfühlen. [35]

 

Die Vorteile einer Darmsanierung im Überblick:

  • Mehr Energie
  • Mehr Wohlbefinden
  • Seltener krank
  • Schutz vor körperlichen und psychischen Erkrankungen
  • Bessere Stimmung
  • Weg zum Idealgewicht
  • Psychisch stabil
  • Verbesserte kognitive Leistungsfähigkeit
  • Verbesserung der Intuition
  • Mehr Glücksgefühle
  • Besserer Schlaf
  • Bessere Nährstoffversorgung

 

 

Darmsanierung: Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Die Grundlagen

Ziel der Darmsanierung (sanare = heilen, wiederherstellen) ist die Harmonisierung des Mikrobioms im Darm. [36]

Um zu verstehen wie das gelingen kann, ist es erforderlich, dass Sie das Mikrobiom verstehen:

 

Dieses besteht nämlich aus drei verschiedenen Arten von Mikroben: (37)

Kommensale Organismen: leben mit uns zusammen – ohne Einfluss auf uns zu haben

Symbiotische Organismen: helfen unserer Gesundheit – ohne negative Einwirkung

Parasitäre Organismen: richten ausschließlich schaden an – ohne positive Einwirkung

 

Ziel der Darmsanierung ist: [38]

✅ Die Reduktion von parasitären Organismen

✅ Die Förderung von symbiotischen Organismen

Die Reihenfolge: [39]

✅ Zuerst müssen die parasitären Mikroben im Darm reguliert werden. Eine Förderung von symbiotischen Organismen ist nämlich nur in diesem Falle möglich. Mehr erfahren

✅ Als nächstes werden die symbiotischen Mikroben gefördert. Dies ist – wie gesagt – nur möglich, wenn die parasitären Organismen im Darm zuvor reduziert wurden.

 

Schritt 1: Regulation der parasitären Organismen

Dieser Schritt sollte über einen Zeitraum von 6 Wochen durchgeführt werden.

Definition „Parasit“

Schmarotzer; Ein Lebewesen, welches aus dem Zusammenleben mit einem anderen Lebewesen (Wirt) einseitig Nutzen zieht, sich vom Wirt ernährt, ihn zu Fortpflanzungszwecken befällt, den Wirt schädigt und Krankheiten hervorruft, indem er Organfunktionen beeinträchtigt, Zellen zerstört und ihm Nährstoffe entzieht. [40]

 

Anhand der Definition können die parasitären Mikroben nun wie folgt unterteilt werden:

Darmparasiten
Darunter fallen Würmer, Egel und auch parasitäre Einzeller. Viele Menschen denken, dass sie von diesen pathogenen Lebensformen nicht betroffen sind. Doch sie täuschen sich. So gut wie alle Menschen haben neben anderen Mikroben (z.B. Bakterien) auch Parasiten im Darm. Mehr dazu

Wichtig!

Darmparasiten fördern die Ausbreitung von „schlechten“ Darmbakterien, pathogenen Pilzen und Hefen sowie die Entwicklung des Biofilms. Sie sind damit der gravierendste Faktor für ein gestörtes Mikrobiom. Weitere Informationen dazu

 

Um herauszufinden ob und von welchen Parasiten Sie befallen sind, machen Sie jetzt erst einmal unseren kostenfreien Online-Parasitentest:

 

„Schlechte“ Darmbakterien
Auch diese leben parasitär im Darm des Menschen. Das heißt, sie richten ausschließlich schaden an. Entsprechend sollten sie maximal dezimiert werden. Alles über das Thema Darmbakterien können Sie hier nachlesen.

Pathogene Pilze und Hefen
Parasitäre Darmpilze, wie Candida albicans in seiner pathogenen Form sollten ebenfalls entfernt werden.

Biofilm im Darm
Es gibt noch keinen wissenschaftlichen Konsens dazu, ob der Biofilm als ein parasitäres Lebewesen klassifiziert werden kann. Rein morphologisch müsste man ihn sicher dazu zählen. Mehr dazu

Doch auch wenn man das nicht tut, unterstützt er zumindest alle parasitären Lebewesen im Darm. Er gibt ihnen Schutz und unterstützt sie beim Wachstum. Mehr dazu

Achtung!

Der Biofilm muss in Phase 1 unbedingt aus dem Darm entfernt werden, sonst ist die Dezimierung der parasitären Organismen nicht möglich und auch Phase 2 kann entsprechend nicht erfolgreich durchgeführt werden.

 

Um parasitäre Organismen im Darm zu regulieren, kommt eine so genannte „Parasitenkur“ zum Einsatz.

Wenn diese ganzheitlich gestaltet ist, kann sie sowohl Darmparasiten, als auch pathogene Bakterien, Hefen und Pilze sowie den Biofilm aus dem Darm entfernen.

Einen Leitfaden dazu, wie eine Parasitenkur funktioniert, stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Klicken Sie dazu jetzt auf diese Kachel:

 

Warnung!

Wenn Sie Ihren Darm sanieren möchten, dann fasten Sie nicht. Es schädigt das Mikrobiom stark. Eine Darmentleerung, bzw. Darmreinigung hat im Übrigen keinen Nutzen.

 

Schritt 2: Förderung der symbiotischen Organismen

Ziel des zweiten Schritts ist die Wiederherstellung der mit uns in Symbiose lebenden Mikroorganismen in Vielfalt, Fülle, Kommunikation und Aktivität.

Dieser Schritt sollte über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten umgesetzt werden.

 

Achtung!

Wir raten von der Einnahme von Probiotika dringend ab. Mehr dazu

 

Statt der sinnfreien Einnahme von Präparaten mit probiotischen Bakterienkulturen, sind folgende Maßnahmen induziert:

Anpassung der Ernährung (Ernährungsplan)

  • Zuführen möglichst frischer Nahrung (Frisch gepflückter Salat, selbstgezogene Sprossen, Kresse, Schnittlauch, etc.).
  • Nahrung in einer möglichst großen Variabilität Also möglichst viel verschiedenes essen.
  • Höchstens eine mäßige Aufnahme von Fetten. Auf genügend Omega-3-Fette achten (z.B. aus Leinsamen, Chia-Samen, Lachs aus sauberem Gewässer, etc.).
  • Auf mit Pestiziden behandelte Nahrungsmittel so gut es geht verzichten.
  • Fermentierte Nahrungsmittel (z.B. Sauerkraut, Kimchi oder Tempeh) sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Sie sind das wahre (und wirksame) Probiotikum.
  • Zucker so gut es geht aus dem Speiseplan streichen. Stattdessen sollten Sie Xylit verwenden. Es süßt wie Zucker und wirkt dabei auch noch schädlichen Darmbakterien entgegen.
  • Viele gute Ballaststoffe essen aus Gemüse, Früchten und Getreide.
  • Nehmen Sie sich Ruhe zum Essen und kauen Sie Ihre Nahrung gründlich.
  • Viel trinken. Mindestens 2 Liter reines Wasser am Tag.

 

Ein kostenfreies E-Book mit leckeren Rezepten für einen gesunden Darm können Sie hier herunterladen:

OPT IN einbauen E-Book „Darmfreundliche Rezepte“

 

Anpassung des Lebensstils

  • Bewegung bringt das Mikrobiom in Schwung. Yoga, Ausdauertraining, Laufen oder auch nur ein Spaziergang sollten regelmäßig gemacht werden.
  • Verzichten Sie so gut es geht auf Genussgifte, wie Nikotin und Alkohol.

 

Nahrungsergänzung

  • Die einzige Ergänzung zu Ihrer Nahrung, die Sie zur Darmsanierung wirklich verwenden sollten ist EM-1 – „effektive Mikroorganismen“.
  • Dabei handelt es sich nicht um rein probiotische Bakterien, sondern um vielfältige Mikroben, die so zusammengesetzt sind, dass sie die Darmflora grundsätzlich positiv beeinflussen können.
  • Zu verwenden ist stets die Urlösung EM-1 und nicht etwa EMa, welche keinen positiven Einfluss auf das Mikrobiom haben.
  • Einnahme:
  • Täglich
  • Zu einer Mahlzeit oder in Wasser
  • Mit drei Mal täglich drei Tropfen beginnen
  • Ab Tag 4 tägliche Steigerung um einen Tropfen
  • Die langsame Erhöhung ist wichtig für die Verträglichkeit
  • Maximalmenge 1 EL pro Gabe

 

 

FAQ: Fragen und Antworten zum Thema „Darmsanierung“

Unter einer Darmreinigung versteht man die Reinigung des Darms mithilfe von Einläufen oder Abführmitteln. Sie dient meist als Vorbereitung für medizinische Eingriffe. Für eine Darmsanierung ist sie nicht notwendig.

Die Darmsanierung hat das Ziel das Mikrobiom des Darms zu harmonisieren.

Eine Darmsanierung ist ein mildes und wohltuendes Verfahren, um den Darm und den gesamten Organismus in Balance zu bringen. Deswegen treten meist keine Begleiterscheinungen auf.

Durch den Untergang der parasitären Organismen können allerdings Entgiftungsreaktionen ausgelöst werden. Das kann sich wie folgt äußern:

 

  • Blähungen
  • Juckreiz
  • Kopfschmerzen
  • Magenschmerzen
  • Nesselausschlag
  • trockener Mund
  • Übelkeit
  • unreine Haut
  • Durchfall

Nein, das ist nicht möglich. Das Mikrobiom ist ein dynamischer und komplexer Prozess. Man muss ihn verstehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Es gibt kein Präparat, welches zur Darmsanierung geeignet wäre. Lesen Sie hier alles dazu, wie eine Darmsanierung funktioniert.

Vitabiosa kann höchstens unterstützend wirken, eine Darmsanierung aber nicht ersetzen. Wie eine Sanierung des Darms funktioniert, erfahren Sie hier.

Ja, das ist möglich. Die Anleitung zur Darmsanierung finden Sie hier.

Eine Sanierung des Darms mit diesen Produkten ist nicht möglich. Das Mikrobiom ist ein dynamischer und komplexer Prozess. Man muss ihn verstehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Es gibt kein Präparat, welches zur Darmsanierung geeignet wäre. Lesen Sie hier alles dazu, wie eine Darmsanierung funktioniert.

Wir raten dringend von der Verwendung dieses Produktes ab.

Das verkaufte Pulver enthält als ersten Bestandteil Maltodextrin. Dabei handelt es sich um ein Kohlenhydratgemisch aus Maisstärke. Maltodextrin wird im Körper zu Glukose abgebaut und lässt somit den Blutzuckerspiegel ansteigen. Die zweite Zutat ist Oligofructose also ein Mehrfachzucker.

Zucker und Stärke haben nicht nur keinen Nutzen für eine gesunde Darmflora, sondern fördern sogar „schlechte“ Bakterien, Darmparasiten sowie pathogene Hefen und Pilze. Wie eine Darmsanierung wirklich funktioniert, erfahren Sie hier.

Eine Darmsanierung kann sich lindernd auf eine Histaminintoleranz auswirken. Histaminhaltige Nahrungsmittel sollten in der Sanierung natürlich vermieden werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Darmsanierung finden Sie hier.

Nein. Auf dem Markt existiert kein entsprechendes Medikament. Um zu erfahren, wie eine Darmsanierung funktioniert, klicken Sie hier.

Viele Stämme der mikrobiellen Spezies wurden noch überhaupt nicht entdeckt und die, die bekannt sind, wie die Firmicutes und den Bacteroidetes welche sehr wichtig für die Verdauung sind, können nicht erfolgreich außerhalb des Körpers gezüchtet werden. Somit ist die Einnahme so gut wie wirkungsfrei.

Noch weniger Bakterien können als Kapseln oder Pulver lang genug überleben, um wirklich von Nutzen zu sein. Probiotika sind kein Mittel zur Darmsanierung und können allerhöchstens zur Wiederherstellung des mikrobiellen Gleichgewichts ein klein wenig beitragen.

Eingenommene Bakterien siedeln sich in der Regel nicht im Körper an wie ein Same, sondern vielmehr geben sie nur Impulse.

Solange es einen Überschuss an parasitären Organismen gibt, fressen diese die zugeführten positiven Bakterien ohnehin.

Wie eine Darmsanierung wirklich funktioniert, erfahren Sie hier.

Fortakehl ist lediglich ein homöopathisches Arzneimittel welches hauptsächlich bei Magenschmerzen zum Einsatz kommt. Es handelt sich nicht um eine Darmsanierung. Wie eine solche funktioniert, erfahren Sie hier.

MSM kann unterstützend im Rahmen einer Darmsanierung eingenommen werden. Allein eingesetzt reicht es jedoch bei Weitem nicht aus um den Darm zu sanieren. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Es gibt kein Hausmittel zur Darmsanierung. Das Mikrobiom ist ein dynamischer und komplexer Prozess. Man muss ihn verstehen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Lesen Sie hier alles dazu, wie eine Darmsanierung funktioniert.

Oregano-Öl wirkt als ein natürliches Antibiotikum. Das Öl wirkt antibakteriell, antiviral und fungizid. Es kann dabei unterstützen Erreger im Verdauungstrakt abzutöten. Eine Darmsanierung kann aber mit Oregano-Öl nicht ersetzt werden. Wie die Sanierung des Darms funktioniert, erfahren Sie hier.

Heilerde (oder Bentonit, Zeolith) kann nicht zu einer Darmsanierung beitragen, aber dabei freiwerdende Gifte binden. Somit können mögliche Nebenwirkungen reduziert werden.

Viele Stämme der mikrobiellen Spezies wurden noch überhaupt nicht entdeckt und die, die bekannt sind, wie die Firmicutes und den Bacteroidetes welche sehr wichtig für die Verdauung sind, können nicht erfolgreich außerhalb des Körpers gezüchtet werden. Somit ist die Einnahme so gut wie wirkungsfrei.

Noch weniger Bakterien können als Kapseln oder Pulver lang genug überleben, um wirklich von Nutzen zu sein. Probiotika sind kein Mittel zur Darmsanierung und können allerhöchstens zur Wiederherstellung des mikrobiellen Gleichgewichts ein klein wenig beitragen.

Eingenommene Bakterien siedeln sich in der Regel nicht im Körper an wie ein Same, sondern vielmehr geben sie nur Impulse.

Solange es einen Überschuss an parasitären Organismen gibt, fressen diese die zugeführten positiven Bakterien ohnehin.

Wie eine Darmsanierung wirklich funktioniert, erfahren Sie hier.

Leinöl werden entzündungshemmende Eigenschaften aufgrund eines hohen Anteils an Alpha-Linolsäuren (Omega 3) nachgesagt. Das ist positiv, hat aber mit einer Darmsanierung nichts zu tun. Auf zu viele Fette sollte bei einer Darmsanierung verzichtet werden. Das gilt auch für Leinöl. Mehr dazu

Schritt 1 dauert 6 Wochen.
Schritt 2 mindestens 3 Monate.

Inulin wird eine präbiotische Wirkung nachgesagt. Es füttert gute Darmbakterien und kann somit eine gesunde Darmflora unterstützen. Es kann im Rahmen von Schritt 2  unserer Darmsanierung eingenommen werden.

Viele Stämme der mikrobiellen Spezies wurden noch überhaupt nicht entdeckt und die, die bekannt sind, wie die Firmicutes und den Bacteroidetes welche sehr wichtig für die Verdauung sind, können nicht erfolgreich außerhalb des Körpers gezüchtet werden. Somit ist die Einnahme so gut wie wirkungsfrei.

Noch weniger Bakterien können als Kapseln oder Pulver lang genug überleben, um wirklich von Nutzen zu sein. Probiotika sind kein Mittel zur Darmsanierung und können allerhöchstens zur Wiederherstellung des mikrobiellen Gleichgewichts ein klein wenig beitragen.

Eingenommene Bakterien siedeln sich in der Regel nicht im Körper an wie ein Same, sondern vielmehr geben sie nur Impulse.

Solange es einen Überschuss an parasitären Organismen gibt, fressen diese die zugeführten positiven Bakterien ohnehin.

Wie eine Darmsanierung wirklich funktioniert, erfahren Sie hier.

Eine Darmsanierung kann positive Auswirkungen auf das Hautbild haben. Ein schlechtes Darmmilieu zeigt sich oft in Form von unreiner Haut.

Wie eine Darmsanierung funktioniert, erfahren Sie hier.

1. Naturheilkunde(.)de; Der Darm ist der Sitz der Gesundheit, 2018
2. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
3. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
4. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019
5. Prof. Dr. Gregor Hasler; Die Darm-Hirn-Connection, 2019
6. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
7. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
8. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
9. Abnehmen mit Darmbakterien
10. Deutsches Ärzteblatt, Gesundheitsrisiken von Übergewicht und Gewichtszunahme, 1996
11. Patrice Cani, Claude Kanuf; How gut microbes talk to organs, 2016
12. Morowitz, Contributions of Intestinal Bacteria to Nutrition and Metabolism
13. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
14. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
15. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
16. Current Opinion in Gastroenterology; The gut microbiome in health and in disease, 2015
17. gut microbes; Type 2 diabetes and gut microbiome: at the intersection of known and unknown, 2015
18. Horizon; Why gut bacteria are becoming key suspects in autoimmune diseases, 2021
19. Erdmann; Gut bacteria and cancer, 2015
20. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
21. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
22. Dr. Nicole Schänzler, Dr. Florian Beigel; Superorgan Mikrobiom: Der Darm als Schlüssel zu Gesundheit und längerem Leben, 2020
23. Nature Microbiology; The neuroactive potential of the human gut microbiota in quality of life and depression, 2019
24. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019
25. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019
26. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019
27. Dr. Robynne Chutkan, Das Mikrobiom, Unimedica, 2020
28. Clinics and practice; Gut microbiota’s effect on mental health: The gut-brain axis, 2017
29. Dr. Robynne Chutkan, Das Mikrobiom, Unimedica, 2020
30. Spektrum(.)de; Beginnt eine Essstörung im Darm?, 2019
31. Clinical Nutrition Experimental; Intestinal microbiota and Anorexia Nervosa, 2019
32. scinexx(.)de; Fettsucht & Fettleber: Studie nimmt Bakterien als mögliche Auslöser ins Visier
33. Ärzteblatt; Adipositas: Studie findet Mangel an Sättigungshormonen im Darm, 2017
34. Dr. Robynne Chutkan, Das Mikrobiom, Unimedica, 2020
35. Spektrum(.)de; Beginnt eine Essstörung im Darm?, 2019
36. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019
37. Dr. Robynne Chutkan, Das Mikrobiom, Unimedica, 2020
38. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019
39. Victoria Ebersbacher; Darmgesundheit & Darmsanierung - Der Schlüssel zu Körper und Geist, 2019

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.